Polizei Bayern: Cannabis in jedem Fall bestrafen!

Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig doch vor einigen Tagen vorgeschlagen, man solle bundesweit endlich eine Vereinheitlichung bei der geringen Menge Cannabis festlegen – und schon kriechen viele von einem vielleicht modernen Ansatz in der Drogenpolitik überraschte Unken aus ihren Löchern. Obwohl sich die Dame von der CSU eine Absenkung in Richtung bayrische Verhältnisse von maximal sechs Gramm vorstellt und eben keine Erhöhung, sind vor allem die Ordnungshüter im schönsten, besten und klügsten Bundesland geschockt. Die Polizei in Bayern fordert, dass Cannabis ohnehin immer zu bestrafen ist, aus erzieherischen Gründen, schließlich sollen erwachsene Kiffer und Hanfpatienten auf keinen Fall selbst entscheiden dürfen im Süden der Bundesrepublik.

Quelle: THC Guide, 2019

In Kanada verstauben Hunderttausende Kilo Cannabis

Gleichzeitig hat Deutschland letztes Jahr nur 3.700 Kilo Gras importiert.
An einem Ort gestapelt würde all das Weed wohl einem Waldhügel ähneln: In Kanada lagert eine riesige Menge Cannabis und niemand will es haben. Offizielle Zahlen der kanadischen Regierung zeigen, dass das Land viel mehr Cannabis produziert, als es verbraucht und verkauft.

Im August 2019 lagerten in Kanada laut Regierung legal 389.059 Kilo Cannabis. Davon wurden im selben Monat jedoch nur 12.917 Kilogramm verkauft. Irgendwo setzten also alleine aus diesem Monat 376.142 Kilo Marihuana Staub an – und der Produktionsüberschuss wird größer und größer.

Quelle: Vice, 2019