Ärzte warnen vor Naschwerk mit Cannabis

Ende 2019 sind in Kanada mit Cannabis versetzte Nahrungsmittel (Edibles) legalisiert worden. Ärzten bereitet das Sorgen. Auf diverse Risiken von „Cannabis Edibles“ weisen kanadische Public-Health-Experten im „Canadian Medical Association Journal“ hin. Bis Effekte der mit der Droge versetzten Kekse, Kuchen oder Süßigkeiten wahrgenommen werden, könne es bis zu vier Stunden dauern. Dies gehe mit dem Risiko des Übergebrauchs einher.

Quelle: Ärzte Zeitung, 2020

In Kanada verstauben Hunderttausende Kilo Cannabis

Gleichzeitig hat Deutschland letztes Jahr nur 3.700 Kilo Gras importiert.
An einem Ort gestapelt würde all das Weed wohl einem Waldhügel ähneln: In Kanada lagert eine riesige Menge Cannabis und niemand will es haben. Offizielle Zahlen der kanadischen Regierung zeigen, dass das Land viel mehr Cannabis produziert, als es verbraucht und verkauft.

Im August 2019 lagerten in Kanada laut Regierung legal 389.059 Kilo Cannabis. Davon wurden im selben Monat jedoch nur 12.917 Kilogramm verkauft. Irgendwo setzten also alleine aus diesem Monat 376.142 Kilo Marihuana Staub an – und der Produktionsüberschuss wird größer und größer.

Quelle: Vice, 2019