Bergkamener kann unerträgliche Schmerzen nur mit Hanf lindern

„Auf einer Skala von eins bis zehn“, sagt Rüdiger Klos-Neumann, „liegen meine Attacken bei acht und neun.“ Ab zehn wird er vor lauter Schmerzen ohnmächtig. Klos-Neumann ist chronisch krank, er leidet an Cluster-Kopfschmerzen. Dagegen hilft ihm nur eins: Marihuana. Aber seit Dezember zahlt die Krankenkasse nicht mehr.

Bergkamen – 300 Gramm Cannabisblüten, soviel verkocht Rüdiger Klos-Neumann im Monat. Zehn Gramm kosten in der Apotheke 184 Euro. Er erhitzt die Blüten erst, um ihre Wirkung zu aktivieren, dann kocht er aus den Pflanzen Tee. „Man muss die Blüten mittrinken“, erklärt Klos-Neumann. Lässt seine Dosis nach, nutzt er einen Verdampfer. Nur so kommt er durch den Tag, kann arbeiten und sich um seine Familie kümmern.

Quelle: Westfälischer Anzeiger, 2020

uRKs in Kürze im TV

Liebe Leute, in zwei Wochen stehe ich wieder vor der TV-Kamera, um über die Entwicklung und Erfahrungen von Patienten im Umgang mit Cannabis als Medizin zu berichten. Die Ausstrahlung wird recht zeitnah im TV zu sehen sein und auf meinem Blog uRKs.de vorab bekanntgegeben.

Vielen Dank für eure zahleiche Unterstützung!

Quelle: Urks, 2020

Therapietreue: 3/4 der Cannabispatienten bleibt dabei

77 Prozent der Patientinnen und Patienten, die ein Cannabis-Rezept erhielten, wurden auch mehrere Monate später noch mit Cannabis-Produkten therapiert. Außerdem ergeben neue Berechnungen, dass nur ca. 45 Prozent der Cannabisblüten aus der Apotheke über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden. Der größere Teil wird aus eigener Tasche oder von privaten Kassen bezahlt.

Quelle: Leafly, 2020