Öffentlicher Brief an die Bundesregierung in Deutschland zum gescheiterten Cannabis als Medizin Gesetz und Regulierung von Nutzhanfprodukten im Jahr 2020

Öffentlicher Brief an die Bundesregierung in Deutschland zum gescheiterten Cannabis als Medizin Gesetz und Regulierung von Nutzhanfprodukten im Jahr 2020

Sehr geehrte Frau Merkel (MdB, angela.merkel@bundestag.de ),
sehr geehrter Herr Spahn (MdB, jens.spahn@bundestag.de ),
sehr geehrte Frau Ludwig (MdB, daniela.ludwig@bundestag.de ),
sehr geehrter Herr Movassat (MdB, niema.movassat@bundestag.de ),

in den letzten Jahren wurden zahlreiche Politiker kontaktiert, um auf den Umstand aufmerksam zu machen, das immer noch viele Schmerz-Patienten keinen Zugang zu Cannabis als Medizin erhalten.

Einiges konnten wir damit verbessern. Doch es reicht nicht aus, daher wende ich mich heute auf dem öffentlichen Weg an sie, weil es eine vielzahl von Menschen in unserem Land betrifft.


Im Jahr 2015 erhielt ich eine Ausnahmegenehmigung zur Verwendung von Cannabis als Medizin vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bis dato gab es keine negativen Erfahrungen mit den Behörden. Dafür sind wir als Familie sehr dankbar.

Heute 2020, müssen Schmerz-Patienten denen Cannabis als Medizin nachweislich hilft, ein Schmerz erträgliches Leben zu führen, die Kostenübernahme durch die Krankenkassen immer noch vor Gericht einklagen. Dieser Tatsache ist inakzeptabel.

Selbst ich bin erneut von dieser Problematik betroffen und muss seit fünf Jahren immer wieder Klage vor Gericht auf Kostenübernahme und Therapiehoheit meiner Ärzte gegen die Gesundheitskasse einreichen.

Auf meiner Seite steht das Bundesgesundheitsministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte (Ausnahmegenehmigung zur Verwendung von Cannabis als Medizin), zwei kassenärztliche Internisten, ein Facharzt für Neurologie, sowie ein Facharzt für Cannabis als Medizin. Gegenüber steht die Gesundheitskasse und der medizinische Dienst der Krankenkassen, die Wirtschaftlichkeit vor Humanität setzen.

Durch Aufklärungsarbeit zum Thema Cannabis als Medizin haben sich eine Vielzahl von Schmerz-Patienten aus Deutschland an mich gewendet, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

Hingegen der Informationen der Bundesregierung, sind zu viele Ärzte noch nicht bereit mit Cannabis als Medizin zu behandeln. Von allen Krankenkassen wird bei einem Großteil der Schmerz-Patienten die Kostenübernahme verweigert. Wir sind kein „Einzelfall“, sondern mehrere tausend Schmerz-Patienten!

Sollten sie Zweifel daran haben, teilen Sie uns bitte einen Termin mit und wir werden sie in Berlin gerne geschlossen aufsuchen, damit jeder einzelne ihnen sein Leid berichten kann?


Schmerz-Patienten, denen Cannabis als Medizin hilft werden sich keinen Tag länger mehr durch Repression der Bundesregierung oder Willkür der Krankenkassen unterdrücken lassen. Das Cannabis als Medizin Gesetz ist gescheitert! Es ist allerhöchste Zeit jetzt Verbesserungen umzusetzen.

Meine Empfehlungen sind Patienten-Vertreter und Menschen aus der Cannabis Industrie in ihrem politischen Team zu beschäftigen, um objektiv eine beschleunigte Verbesserung der Situation herbeizuführen.

Jemanden den die Schmerz-Patienten und Unternehmer Vertrauen schenken, denn dies hat die Bundesregierung verloren und muss sie sich erst wieder verdienen.

Als Unternehmer und Sprecher einige Nutzhanffirmen fordern wir eine klare Regelung für den Handel und Verkauf von Nutzhanfprodukten mit und ohne CBD, auf Empfehlung der WHO und gemessen an den internationalen Märkten und Stand der Zeit.

Wir brauchen Studien zur Erforschung der Hanfpflanze in Deutschland. International betrachtet sind wir zum Entwicklungsland bei der Erforschung der über 50.000 Verwendungsmöglichkeiten der Hanfpflanze mutiert.

Um Deutschland wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, müssen diese Hanf-Produkte reguliert in die Märkte, um klinische Studien zu ermöglichen, und um Evidenz zu schaffen.

Es entbehrt jeder Logik Unternehmer und Kunden wegen Nutzhanfprodukten einer Repression auszusetzen, weil die Bundesregierung versäumt hat der heutigen Zeit entsprechend eine klare Regulierung gesetzlich zu verankern.

Gerne empfehle ich Ihnen fachkundige Experten und Firmen zum Thema Cannabis als Medizin und Nutzhanfprodukte aus Deutschland.

So bedanke ich mich bei ihnen für ihre Aufmerksamkeit und empfehle mich.

Liebe Leser wir bitten darum diesen öffentlichen Brief zu kopieren und an die oben genannten Empfänger zu senden. Weiterhin viral in Social Media und Messenger zu verteilen, damit wir gemeinsam zeitnah Lösungen finden.

Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen. Schriftsteller Samuel Butler (1904 -1986)

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat’s gemacht. Autor unbekannt


Rüdiger Klos-Neumann
,
Familienvater, Schmerz-Patient, Unternehmer,
Senior Cannabis Consultant

Kontakt: LinkeDin

uRKs in Kürze im TV

Liebe Leute, in zwei Wochen stehe ich wieder vor der TV-Kamera, um über die Entwicklung und Erfahrungen von Patienten im Umgang mit Cannabis als Medizin zu berichten. Die Ausstrahlung wird recht zeitnah im TV zu sehen sein und auf meinem Blog uRKs.de vorab bekanntgegeben.

Vielen Dank für eure zahleiche Unterstützung!

Quelle: Urks, 2020

uRKs Podcast – E04 – Decarboxylierung von Cannabis

uRKs Podcast – E04 – Decarboxylierung von Cannabis

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge auf www.urks.de

Das Thema der heutigen uRKs Podcast-Folge lautet “Decarboxylierung von Cannabis”

Im Laufe der Podcast-Folge beantworte ich Fragen wie:

– Warum muss Cannabis überhaupt aktiviert / decarboxyliert werden?
– Wie zerkleinert man Cannabisblüten am Besten?
– Soll das aktivierte Cannabis weiterverarbeitet werden oder direkt getrunken/gegessen werden?
– Was wird am häufigsten falsch gemacht?
– Wie aktiviert man Cannabis richtig?
– Muss Haschisch (gepresstes Cannabis Pflanzenmaterial) auch aktiviert werden?
– Wie bereitet ich meinen Cannabis Tee zu?
– Wie bereite ich meinen Cannabis Kakao zu?
– Welche Gerichte & Rezepte eigen sich am besten um cannabisiert zu werden?


Dies und vieles mehr erwartet Dich in der heutigen Podcast-Folge.

Alle Antworten, Links und Informationen zum Thema gibt es wie immer auf www.urks.de zum Nachlesen.

Jetzt ist der urks Podcast auch kostenlos auf #itunes #deezer #spreaker #spotify #castBox #podplayer #radiopublic #blubrry #anchorfm #listennotes #playerfm #plex #pocketcasts #podbean #tunein zu hören, um euch zu informieren und zum handeln zu bewegen.

Viel Spaß und gute Unterhaltung, n’oubliez jamais jede Generation hat ihren Weg. In diesem Sinne wir hören uns garantiert!

Thailand legalisiert medizinisches Cannabis

In Bangkok hat die erste Klinik für die Verschreibung von Cannabisöl eröffnet. Die Entscheidung, Cannabis für medizinische Zwecke zu legalisieren, kam überraschend: Denn Thailand hat traditionell eine harte Haltung gegenüber Drogen. Entscheidend waren deshalb wohl auch nicht allein medizinische Gründe – sondern auch handfeste wirtschaftliche Interessen.

Quelle: DW, 2020

Hanfbarprozess in Braunschweig: Müssen Betreiber ins Gefängnis?

Gegen die Hanfbar-Betreiber fordert die Staatsanwaltschaft Haftstrafen von drei und von 2,5 Jahren – Bewährung wäre damit vorerst nicht möglich. Im Prozess um die beiden Betreiber der Braunschweiger Hanfbar sind am Montag vor der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Braunschweig die Plädoyers gehalten worden. Während die Staatsanwaltschaft mehrjährige Freiheitsstrafen fordert, plädiert die Verteidigung auf Freispruch.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, 2020

Polizei will kriminelle Strukturen auflösen

Die Berliner Polizei will im neuen Jahr noch deutlicher gegen den Rauschgifthandel vorgehen. Vor allem Kokain gelange in „großen Mengen“ in die Stadt, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik der Deutschen Presse-Agentur. „Der gesamte Bereich Drogen ist daher ein Thema, dem wir uns künftig noch nachdrücklicher widmen müssen. Dabei geht es auch verstärkt um die Frage, welche Strukturen dahinterstehen, wie sieht die Händlerkette aus.“

Quelle: Tagesspiegel, 2020