Schildower Kreis macht Vorschläge für Drogenkonsum Regulierung

Auf dem „1. Antiprohibitionistischen Kongress“ des Schildower Kreises trafen sich Expertinnen und Experten aus Rechtswissenschaft, Soziologie und Medizin sowie Politik an der Goethe-Universität. Bislang agiere die deutsche Drogenpolitik unter dem Paradigma der Prohibition; dies verursache aber mehr Schäden als Nutzen. Drogenpolitik müsse Gesundheitspolitik sein, betonte Dr. Bernd Werse vom gastgebenden Centre for Drug Research an der Goethe-Universität.

Quelle: Goethe Universität, 2019

In Zürich ist gefährliches Marihuana im Umlauf

Auf Social Medias berichten Cannabis-Konsumenten aus Zürich nach dem Rauchen von Gras von Atemnot, Schwindel und Herzrasen.
In der Stadt Zürich berichten viele Kiffer von Vergiftungserscheinungen nach dem Cannabis-Konsum. In Dutzenden Posts auf Social-Media-Kanälen schreiben sie von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindelgefühlen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Auch ein Betreiber eines Zürcher Hanfladens sagt, dass es einigen seiner Kundinnen und Kunden jüngst im Zusammenhang mit illegalem Gras so ergangen sei.

Quelle: 20 Minuten, 2019

Medizin für Menschen – Ärzte fordern Rückbesinnung auf Heilkunst statt Profit

Niemand entkommt dem Krankenhaus. Die meisten von uns verbringen ihre ersten Lebenstage dort, sehr viele ihre letzten Wochen und Monate. Dazwischen liegen Jahrzehnte, in denen wir immer wieder auf die Kliniken angewiesen sind – wegen Kreuzbandriss, Schlaganfall, Krebs. Oder zumindest darauf vertrauen müssen, dass sie im Notfall da sind, um zu helfen. Wir alle hoffen, im Krankenhaus Heilung und Linderung zu finden.

Diese Hoffnung wird zu oft enttäuscht. Patienten und Angehörige spüren, wenn sie Ärzte, Schwestern und Pfleger an sich vorbeihasten sehen, dass an diesem Ort der Einzelne mit seinen Beschwerden und Ängsten wenig zählt. Immer wieder erschütterten vermeidbare Skandale das Vertrauen: die Ausbrüche multiresistenter Keime, die Manipulationen bei Wartelisten für Organspende-Empfänger. Oder die Berichte Angehöriger über die teils qualvolle lebensverlängernde Behandlung von Sterbenden, die eher dem Gewinn dient als dem Wohl des Todgeweihten.

Quelle: Stern, 2019

Die Auswirkungen von Marihuana im täglichen Leben

Der Konsum von Cannabis wird von den Menschen schon seit Jahrhunderten praktiziert. In der Vergangenheit wurde er kulturell hauptsächlich zum Erreichen von Rauschzuständen, für zeremonielle Zwecke und zur Schmerzbehandlung genutzt und wegen seiner sedierenden, analgetischen, muskelrelaxierenden, antiemetischen, appetitstimulierenden und krampflösenden Wirkungen geschätzt. Im Prinzip verfügt Cannabis über zwei verschiedene Wirkstoffe, Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Quelle: Lokalo.de , 2019

„Diese Kopfschmerzen sind eine Folter“

Seit 25 Jahren wird Rüdiger Klos-Neumann (45) aus Bergkamen von den sogenannten Clusterkopfschmerzen geplagt. „Viele kennen das unter dem Begriff Selbstmordkopfschmerz. Diese bis heute unheilbare Erkrankung führt bei 55 Prozent der betroffenen Patienten zum Suizid“, erklärt er.

Quelle: Stadtspiegel Kamen, 2019